Online Projektvermittlung als Chance für Freelancer


Nicht jeder IT Experte, der vor allem im Bereich Programmierung tätig ist, will oder kann Angestellter bei einem festen Arbeitgeber sein. Viele suchen sich ihre Arbeit lieber als Freiberufler und genießen die Vorteile, die diese Art von Jobsituation mit sich bringt.
Doch das Aquirieren von Projekten ist zeitaufwändig und auch wenn man nicht fest angestellt ist, so sind doch regelmäßig wiederkehrende Auftraggeber gern gesehen. Es ist ja nicht immer so, dass man vor lauter neuen Aufträgen nicht weiß, wo einem der Kopf steht. Zum Glück hält natürlich das Internet wieder viele Möglichkeiten bereit, dem Problem der Projektbeschaffung Herr zu werden.
Die Schlagworte von heute sind dahingehend: Offshoring, Outsourcing und Crowdsourcing.

Offshoring und Outsourcing
Diese beiden Begriffe können den gleichen Vorgang beschreiben, aber auch zwei verschiedene Fälle. Warum ist das so? Outsourcing zuerst ist das Verlagern eines Betriebszweiges oder einfach einer für das Unternehmen nötigen Tätigkeit an ein anderes Unternehmen oder an Freelancer. Das geschieht nach dem Motto: “Do what you do best, outsource the rest”.
Beim Offshoring dagegen verlegt man einen Teil eines Unternehmens in ein anderes Land. Dabei kann natürlich auch gleichzeitig Outsourcing vollzogen werden, wenn also der Bereich, um den es dabei geht, damit auch sein ursprüngliches Unternehmen verlässt und nicht nur das Land sondern zu einer Tochtergesellschaft wechselt.

Crowdsourcing
Bei dieser Art des Auslagerns von bestimmten Tätigkeiten geht es darum, dass eine größtmögliche Menge an Leuten mit einer bestimmten Idee oder Problemstellung „beauftragt“ werden. Dabei steht allerdings nicht immer Geld als Bezahlung im Vordergrund, wenngleich viele Crowdsourcingprojekte sich direkt an professionelle Freelancer richten und daher auch normale Bezahlungen in Geldform, in der Regel an den Gewinner dieser Ausschreibung, zur Folge haben.
Oft aber sind diese Projekte eine Art von öffentlichem Pitch, der von jeglichem Interessierten bearbeitet werden kann. Sie reichen von öffentlichen Betatests für Apps oder dem relativ bekannten reCAPTCHA Projekt von Google, wo Humanverifizierungssysteme auf Websites genutzt werden, um nicht zweifelsfrei gescannte Textstellen durch Menschenhand auszubessern.
Auch wenn nicht jede Form von Crowdsourcing in einer direkten Bezahlung mündet, so kann man sich in Einzelfällen als Freelancer zumindest einen Namen machen oder einfach neue Erfahrungen sammeln. Über Crowdsourcingprojekte aller Art kann man sich unter anderem auf dem deutschen crowdsourcingblog informieren.


Onlineplattformen wie twago bieten auch die Möglichkeit der Projektvermittlung über das Internet. Projekte können online angeboten werden und von Freiberuflern weltweit bei Interesse in Absprache mit dem Auftraggeber angenommen werden. Damit auch die Bezahlung nicht lange auf sich warten lässt, kann diese vom twago Treuhandservice geregelt werden, so dass der Freelancer nach getaner Arbeit zügig sein Honorar bekommt. Wer also als Freelancer in den Bereichen Programmierung oder Grafikdesign tätig ist, der sollte solchen Plattformen eine Chance geben.