Keine Panik wenn der Rechner nur noch piepst


Die meisten Leute haben das schonmal erlebt: Man schaltet seinen PC ein und die liebe Kiste gibt nur wilde Pieptöne von sich. Davor ist niemand sicher, es kann plötzlich bei einem PC auftreten, der seit Ewigkeiten funktioniert hat, nach einem komplett neuem Zusammenbau oder nach Austausch nur einer Komponente. Was will uns der Rechner damit sagen?

Hilfe, die Kiste piepst!


Das Geräusch mag vielleicht brutal klingen und einem einen Schrecken einjagen, aber es das Beste was passieren kann, denn der Computer will uns damit mitteilen, was mit ihm nicht in Ordnung ist. Jeder Beepcode hat eine bestimmte Bedeutung. Für diese Codes gibt es keine Normen oder Vorschriften. Aber immerhin sind die Fehlercodes Herstellerintern einheitlich. Man muss also nur wissen, was für ein Bios man hat.

Um heraus zu finden, welches Bios man nun hat, gibt es mehrere Methoden. Entweder man achtet beim Bootvorgang mal auf den Bildschirm, wo bei jedem Bootvorgang zu Beginn Hersteller und Version angezeigt werden, oder man schaut ins Handbuch. Für den Fall, dass der Computer gar kein Bild mehr anzeigt und das Handbuch irgendwie verloren gegangen ist, kann man immer noch den PC aufschrauben. Entweder findet man auf dem Mainboard einen Chip auf dem der Hersteller steht (AMI, Award, Phoenix, um die Größten zu nennen), oder man findet auf der Platine die Bezeichnung des Mainboards und kann dann Google auf Bios-Suche schicken.

Hat man das Bios identifiziert, geht auf einmal alles ganz schnell: Webseiten wie das Bios Kompendium bieten zuverlässige Hilfestellungen. Dort gibt es komplette Codelisten für alle gängigen Bios-Hersteller und zudem ein Internetforum in dem man seine Fragen zu dem Thema stellen kann, wenn an mit dem Fehler nichts anzufangen weiß.